COLOFLOW-C    ein neues CO-2 Insufflationsgerät für die Koloskopie

Seit Beginn der Untersuchungen im Verdauungstrakt mit flexiblen Endoskopen ist die Koloskopie schon immer ein heiß diskutiertes Thema, wenn es um Ästhetik, Akzeptanz und dem Wohlsein des Patienten während und nach der Untersuchung geht.

Insbesondere die permanente Luftinsufflation in den Darm sorgte für ein erhebliches Druckgefühl während und nach der Koloskopie. Zwar haben Erfahrung der Untersucher durch weniger Insufflation und verbesserte Untersuchungstechnik im Lauf der Jahre für den Patienten Erleichterungen gebracht.

Der eigentliche Durchbruch einer größeren Akzeptanz für diese Untersuchung wird erst mit einer CO2-Insufflation und Propofol Sedierung kommen.

Dies wird sicher auch bei der Vorsorgekoloskopie dazu beitragen, dass sich die Anzahl der Untersuchungen der im Vorsorgealter befindlichen Männern erhöhen wird, denn alle Männer im Alter über 55 Jahren stellen ein Krebsrisiko dar, das nur durch die Vorsorgekoloskopie eindeutig beurteilt werden kann.

Die modernen CO2 Insufflationsgeräte stellen eine große Unterstützung für den Untersucher dar, weil sie, aus der Laparoskopie kommend, spezielle Eigenschaften haben, die durch eine Luftinsufflation mittels einer Membranpumpe in Punkto Sicherheit, nicht gewährleistet werden kann.

Bei der CO2 Insufflation mit den COLOFLOW-C werden Parameter für den maximalen Druck im Kolon, den maximalen Flow und das insufflierte Volumen gemessen, angezeigt, überwacht und nicht überschritten.

So kann der venöse Druck im Blutkreislauf nicht durcheinander kommen, es entsteht keine Atemnot durch zu hohen Druck auf das Zwerchfell, der PO2 Wert wird nicht negativ beeinflusst und das Explosionsrisiko bei Anwendung mit einem Hochfrequenzgerät ist komplett ausgeschaltet.

Die Druckbegrenzung auf 25 mm Hg minimiert das Risiko einer Darmwandperforation während der Untersuchung erheblich. Außerdem kann die während der Untersuchung in den Dünndarm gelangte Luft nicht abgesaugt werden.

Beim Zurückziehen des Koloskops muss nicht mehr Luft abgesaugt werden, weil CO2 Gas 150 x schneller absorbiert wird als Luft, gleichzeitig reduziert sich auch die Menge an verabreichten Schmerzmitteln.

Durch die CO2 Insufflation wird die Arbeit des Untersuchers erleichtert und beschleunigt und für den Patienten erträglicher.

Mit dem COLOFLOW-C wird das CO2 Gas mittels eines Instrumentenadapters an den PE-Kanal, direkt am Einlass des Arbeitskanals angeschlossen. Durch das wesentlich größere Lumen des 2,8 mm Kanals strömt mehr CO2 Gas in den Darm als über den nur 0,8 mm großen Luftkanal.

Dieser Kanal ermöglicht, auch im Gegensatz zu dem dünnen Luftkanal, eine permanente Überwachung des intraluminaren Drucks im Darm sowie die Anzeige des CO2-Flows und das applizierte Volumen.

Der Verbrauch an CO2-Gas während der Untersuchung liegt bei ca. 5 bis max. 10 Litern und schlägt so mit weniger als 1,00 € zu Buche und ist um das ca. 10-fache geringer als bei permanenter Insufflation über die Wasserflasche und den Luft-Spülkanal.

Diese Untersuchungsmethode wir sich mehr und mehr unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit und der erheblichen Reduzierung der post-interventionellen Schmerzen im Sinne eines Wohlfühlaspekts für den Patient durchsetzen.

Obwohl die Anwendung der CO2 Insufflation eine IGEL-Leistung darstellt, wird diese den Patienten in den wenigsten Fällen berechnet.

Der Einsatz eines CO2 Insufflationsgerätes stellt eher noch ein Prestigeobjekt und erhöhtes Leistungsangebot für den Patienten in der Praxis oder im Krankenhaus dar.

PAULDRACH medical GmbH unterstützt das Bemühen seiner Kunden seit mehreren Jahren, sich für den Einsatz eines CO2-Insufflationsgerätes zu entscheiden dadurch, dass wir das zurzeit beste Gerät, nach dem neuesten Stand des MPG, der Elektronik und Medizintechnik zu einem vernünftigen Preis anbieten.